Neuer Tinder Algorithmus – ELO Score 2019 nicht mehr relevant?

Tinder benutzt 2019 einen neuen Algorithmus.

Die Dating App nutzt dabei nicht mehr die bisherige Methode die Profile der Nutzer nach deren "Attraktivität" zu bewerten und zuzuordnen.

Ende März 2019 verkündete das Unternehmen, dass sie das kontroverse Tinder ELO Score Ranking System nicht mehr nutzen.

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Was bedeutet das nun für dich als Tinder User?

Was ändert sich durch den neuen Tinder Algorithmus?

Ist der ELO Score jetzt tatsächlich nicht mehr relevant oder benutzt die App ein ähnliches Ranking System, nennt es bloß anders?


neuer tinder algorithmus

Was verändert sich durch den neuen Tinder Algorithmus?

In diesem Artikel werden wir alle wichtigen Fragen zum neuen Tinder Algorithmus, Tinder ELO Score und Ranking System beantworten und erklären, was sich für 2019 verändert.

Wir zeigen dir ...

  • wie der neue Tinder Algorithmus genau funktioniert,
  • was Tinder offiziell zu ihrem neuen System sagt,
  • wie die Dating-App bisher Profile und Matches zugeordnet hat,
  • Was sich durch den neuen Algorithmus verändert,
  • welchen Einfluss der neue Tinder Algorithmus auf deinen Erfolg auf Tinder hat,
  • ob der ELO Score nun tatsächlich irrelevant geworden ist,
  • welche Art von Ranking System sie stattdessen verwenden und
  • mit welchen neuen Algorithmus Hacks du das System in 2019 austricksen kannst um mehr Matches zu bekommen.


Bevor wir dir alle Hintergrund Infos und Tricks für mehr Erfolg mit dem neuen Algorithmus geben, hier schon einmal das Wichtigste zum neuen Algorithmus vorweg.

Es sind vor allem zwei Dinge, die beim neuen Tinder Algorithmus laut Aussagen von Tinder nun anders sind.

1. Die aktive Nutzung der App ist wichtiger.


 2. Dein Standort während der Nutzung spielt eine größere Rolle.


Angeblich soll der neue Algorithmus diejenigen Profile "belohnen" und mit mehr und besseren Matches versorgen, die regelmäßig aktiv sind. 


Und zweitens soll das System deinem Standort während der Nutzung mehr Bedeutung geben. Das bedeutet, dass der Algorithmus mehr Wert darauf legt, Profile zusammenzubringen und Matches entstehen zu lassen, die sich in unmittelbarer räumlicher Nähe zueinander befinden.


Wie das alles genau funktioniert, ob diese Faktoren tatsächlich eine größere Rolle spielen und wie du dieses Wissen nutzen kannst, um mehr Matches zu bekommen, dazu später mehr. 

So funktionierte der "alte" Tinder Algorithmus


Im Kern der App, wie Tinder funktioniert, hat der Tinder Algorithmus einen sogenannten ELO Score benutzt, um die „Attraktivität“ der User zu ermitteln und den Nutzern dann ähnlich attraktive Profile anzuzeigen.

Die Dating App war wegen dieses Ranking Systems immer wieder in die Kritik geraten.

Denn der bisherige Algorithmus hat jedem Profil einen ELO Score zugewiesen, den Tinder selbst als „Desirability Score“ bezeichnet hat.

Mit diesem Tinder Score brachte das System Profile zusammen und lies potentielle Matches entstehen, die gut zusammen passen und ähnlich „begehrenswert“ sind.

tinder algorithmus


Wie dieses Tinder Bewertungssystem genau funktioniert, das hat das Unternehmen natürlich nie offiziell gesagt.

Allerdings gibt es viele Theorien und hunderttausende Tests von Usern und auch wir in der TinderAcademy haben so viel zum Thema Algorithmus getestet ...

... dass man durchaus mit einer recht hohen Sicherheit sagen konnte, wie Tinder den ELO Score bisher berechnet hat.

So schienen folgende Faktoren entscheidend gewesen zu sein, wie Tinder dein Profil eingestuft und welchen Score sie dir zugewiesen hatten:

  • Wie viele Profile wischst du nach rechts (Bist du sehr verzweifelt und gibst jedem Profile ein Like oder bist du eher wählerisch?)
  • Wie viele der gelikten Profile matchen mit dir. (Like-to-Match-Ratio)
  • Wie viele Frauen wischen dich nach links/nach rechts.
  • Wie hoch ist der ELO Score der Profile, die dich liken.
  • Wie viele Antworten bekommst du auf deine Nachrichten.
  • Wie lange dauern deine Chats.
  • Lösen die Frauen regelmäßig Matches wieder auf.
  • Wie gut ist die Qualität deiner Fotos.

Diese und noch einige weitere Faktoren schienen laut vieler Tests entscheidend für deinen ELO Score gewesen zu sein.

Und dadurch konnte man dieses Wissen dann natürlich nutzen, um seinen Tinder ELO Score zu verbessern und mehr Matches zu bekommen.

Denn diese Tinder interne Bewertung deines Profils war nicht in Stein gemeißelt, sondern war veränderbar und dynamisch. Wie der Tinder Algorithmus dein Profil bewertete und was für Profile das System dir empfohlen hat, hat sich ständig verändert. Denn der ELO Score wurde laufend angepasst. 

Entsprechend konnte man auch mit einigen Tricks immer wieder seinen Tinder ELO Score verbessern. 

Ob das immer noch möglich ist und wie du deine Tinder interne Bewertung verbessern kannst, auch wenn Tinder den ELO Score nicht mehr nutzt, dazu später mehr.

Ende März 2019 hat sich Tinder offiziell vom ELO Ranking System verabschiedet und nutzt angeblich nun einen neuen Algorithmus.

Aber gibt es jetzt tatsächlich gar kein Ranking System mehr?

Kann eine App wie Tinder überhaupt funktionieren, ohne die Profile zu "bewerten" und dementsprechend zuzuordnen?

Das offizielle Statement von Tinder zum neuen Algorithmus


Der offizielle Blogpost zum neuen Algorithmus ist leider sehr vage.

Im Grunde sagen sie, wir nutzen das alte System nicht mehr, von dem wir nie so ganz konkret gesagt haben, wie es funktioniert. Und nun nutzen wir etwas anderes, von dem wir auch nicht exakt sagen wie es funktioniert.

 „Elo ist ein alter Hut bei Tinder. Es ist eine veraltete Maßnahme und unsere hochmoderne Technologie ist nicht mehr darauf angewiesen“


Dieser Teil unseres Algorithmus hat also Likes und Nopes verglichen und wurde eingesetzt, um dir potenzielle Matches vorzuschlagen, die zu dir passen könnten, basierend auf Ähnlichkeiten in der Art, wie andere mit Profilen interagieren. Basierend auf diesen Profileinschätzungen gab es einen "Score" — in dem Sinne, dass es in unserem System mit einem numerischen Wert angezeigt wurde, um in die anderen Aspekte unseres Algorithmus einkalkuliert zu werden.“

- Tinder Statement -

Soweit so gut ...

Das war ja hinlänglich bekannt. Dass die Zahl deiner Likes und wie gut die Profile bewertet waren, die dich geliked haben, den größten Einfluss auf deinen ELO Score hatte. 

Aber schon ein paar Zeilen später wird es wieder sehr verwirrend:

„Wir sind heutzutage nicht auf Elo angewiesen — aber es ist immer noch wichtig für uns, beide Seiten zu berücksichtigen, die Profile liken, um ein Match zu bilden. Unser aktuelles System passt die potenziellen Matches jedes Mal an, wenn dein Profil nach links oder rechts geswipt wird. Jegliche Änderungen in der Reihenfolge deiner potenziellen Matches werden innerhalb von 24 Stunden berücksichtigt. So, nun ist es raus.“

- Tinder Statement -

Was genau wird damit ausgesagt?

Es bleibt wirklich sehr vage.

Wir sind nicht mehr auf den ELO Score angewiesen aber dennoch passen wir potentielle Matches an, wenn dein Profil nach links oder rechts geswiped wurde?

Für mich klingt das genau so wie das, was der bisherige Tinder Algorithmus mit dem ELO Score gemacht hat.

Mit anderen Worten: es scheint so, als würde Tinder immer noch ein ähnliches Ranking System benutzen, bloß nicht mehr das exakte ELO System.

Denn natürlich gibt es auch viele weitere Systeme und Algorithmen, die ähnlich funktionieren wie der ELO Score.

Das ganze Statement ist also sehr vage formuliert und hinterlässt eigentlich mehr Fragen als Antworten zu geben.

Und vieles deutet darauf hin, dass im Grunde das meiste gleich geblieben ist. 

Was verändert sich durch den neuen Tinder Algorithmus?

So vage das Statement auch ist, aber zumindest gibt es zwei relativ klar formulierte Punkte, die nun scheinbar mehr Beachtung im Tinder Algorithmus finden:

1

Aktive Nutzung der App

Der neue Tinder Algorithmus bevorzugt Profile, die aktiv sind.


Das bedeutet, während du aktiv bist, wirst du mehr Profilen angezeigt, als in der Zeit, in der du nicht aktiv bist.


Und dadurch hast du natürlich mehr Chancen auf potenzielle Matches.

2

Ort während der Nutzung

Die räumliche Nähe zu anderen Usern während du swipest spielt beim neuen Tinder Algorithmus eine größere Rolle. 


Das bedeutet, du siehst bevorzugt Profile, die in deiner unmittelbaren Nähe sind. Und genauso wird dein Profil auch mit Priorität den Frauenprofilen angezeigt, die während sie swipen in deiner Nähe sind.

Die aktive Nutzung der App wird wichtiger beim neuen Tinder Algorithmus



Im Statement wird gesagt, dass der wichtigste Faktor die aktive Nutzung der App sei.

„Wow, halte dich fest! Der wichtigste Faktor, mit dem du dein Match-Potenzial auf Tinder verbessern kannst ist - Achtung! - die aktive Nutzung der App.

Wir priorisieren potenzielle Matches, die aktiv sind, und zwar aktiv zur selben Zeit. Wir wollen nicht deine Zeit verschwenden, indem wir dir Profile von inaktiven Nutzern zeigen. Wir wollen, dass ihr miteinander chattet und euch offline trefft. Und es gibt doch nichts besseres, als ein Match zu bilden und gleich loschatten zu können. Durch die Nutzung der App bist du mittendrin, siehst mehr Profile und kannst mehr Matches bilden. Das ist der wichtigste Teil unseres Algorithmus — und es liegt bei dir, ob du aktiv bist oder nicht.

Wenn du also die Tinder-App benutzt, hilft uns das, bessere potenzielle Matches für dich herauszusuchen. Das ist das Einmaleins von Algorithmen.“

Mag sein, dass der neue Tinder Algorithmus auf den Faktor Aktivität jetzt noch mehr Wert legt, aber im Grunde war das auch beim alten System extrem wichtig.

Denn je länger man inaktiv war, desto weiter ist man im Stapel der Profile nach hinten gerutscht und wurde den Frauen erst spät beim Swipen angezeigt.

Allerdings wird als einziger Faktor für die Aktivität „zuletzt Online“ herangezogen.

Daraus folgt, wenn du nach 2 Wochen Inaktivität zurückkommst, bist du in der gleichen Position, als wenn du die ganze Zeit regelmäßig online gewesen wärst.

Also ja, es mag wohl so sein, dass man mehr Matches bekommt, wenn man aktiv ist. Aber zu sagen, dass es der entscheidende Faktor sei ist doch etwas irreführend.

Zumal es nichts über die Qualität der Matches und vorgeschlagenen Profile aussagt.

Hierfür MUSS es auch weiterhin ein System geben, das dir „passende“ Profile anzeigt. Und wenn die Aktivität auf der App der entscheidende Faktor wäre, dann würden dir ja keine passenden Profile angezeigt, sondern einfach irgendwelche.

Deine Location spielt eine größere Rolle beim neuen Tinder Algorithmus 


Laut Tinder spielt die räumliche Nähe zu deinen potentiellen Matches nun eine größere Rolle als bisher.

„Nähe ist ein wichtiger Faktor; es ist immer witzig, wenn du jemanden aus deiner Gegend triffst, weil ihr Teil einer Community seid. Deshalb berücksichtigen wir die Entfernung einer Person zu deinem aktuellen Standort“, so heißt es im Statement.

Das bedeutet, dir werden eher Profile in deiner unmittelbaren Nähe angezeigt als solche, die weiter weg sind.

Hast du zum Beispiel ein mittelmäßig gutes Profil, dann wirst du einer Frau mit einem Top Profil trotzdem eher angezeigt, wenn sie gleich bei dir um die Ecke wohnt. Bevor sie die „besseren“ Männer Profile sieht, die aber eventuell weiter von ihr weg wohnen.

Zumindest sollte das in der Theorie laut Statement mit dem neuen Tinder Algorithmus so sein ...

Welche Rolle spielt der neue Tinder Algorithmus?

Tinder sagt die aktive Nutzung der App und die räumliche Nähe spielen beim neuen Algorithmus eine größere Rolle. Aber völlig unklar bleibt, wie groß der Einfluss dieser Faktoren ist.

Sind die Faktoren wirklich so dominant, dass sie ein schlechtes Profil bevorzugen würden, nur weil es gerade aktiv und in der Nähe ist? 

Das ist die entscheidende Frage.

Und diese bleibt leider unbeantwortet und kann nur durch Tests herausgefunden werden.

Natürlich kann es sein, dass diese Dinge eine Rolle spielen. Aber wenn es noch andere Faktoren gibt, die größeren Einfluss auf den Tinder Algorithmus und die Zuordnung der Profile haben, dann wird Aktivität und räumliche Nähe nur wenig Relevanz haben.

Dennoch haben wir die Faktoren Aktivität und Location in den letzten Wochen seit dem Statement in der TinderAcademy getestet.

Bisher ist es noch schwer zu sagen, wie groß der Einfluss ist, da wir dafür natürlich eine größere Sample Size brauchen. Aber uns ist schon aufgefallen, dass jedes Mal, wenn wir online gehen, es einen leichten Anstieg an Matches und Likes gibt.

Und auch, wenn ich in anderen Stadtteilen getindert habe, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit, konnte ich einen leichten Anstieg an Likes feststellen.

Es scheint also so, als würden die Faktoren Aktivität und Location nun tatsächlich eine größere Rolle spielen wenn es darum geht, wer dich auf Tinder sieht, wem du angezeigt wirst und wie viel Erfolg du hast.

Wie wichtig sie allerdings genau sind, das können wir erst nach längeren Tests sagen.

Generell bleiben aber die wichtigsten Faktoren, um den Algorithmus optimal zu nutzen und mehr Matches zu bekommen, die gleichen wie bisher.

Das bedeutet ein Top Profil mit dem perfekten Tinder Profilbild und einer überzeugenden Profilbeschreibung haben, wählerisch sein beim Swipen, keine Matches auflösen und vor allem ganz wichtig, mit JEDEM Match schreiben.

Jedes Match mit einerguten ersten Nachricht anzuschreiben und dann viele Antworten zu bekommen, ist laut unserer Tests tatsächlich einer der größte Faktoren, um vom Tinder Algorithmus bevorzugt zu werden und mehr und bessere Matches zu bekommen.

Und Tinder misst auch, wie lange die Chats danach laufen und wie viel die Frauen schreiben. Daher sind deine Flirt-Künste und deine Fähigkeit, den Chat am Laufen zu halten, nicht nur wichtig um viele Dates und Telefonnummern zu bekommen, sondern auch, um vom Algorithmus bevorzugt zu werden und mehr Matches zu bekommen. 

Diese Tricks helfen dir zusätzlich beim neuen Algorithmus

Aus dem Statement und unseren Tests folgt, dass man zusätzlich zu allen bisherigen Algorithmus Hacks um seinen ELO Score zu verbessern, nun auch Fokus auf zwei weitere Dinge legen sollte:

1

Swipe immer mal kurz, wenn du deinen Standort wechselst

Also im Bus oder der Bahn zur Arbeit/Schule/Uni, beim Shopping in der Stadt, beim Weggehen am Wochenende etc.


Es scheint nämlich tatsächlich so, als würde man dann in dieser Gegend vom Algorithmus leicht bevorzugt und weiter vorne im Stapel der Profile angezeigt.

2

Sei zu verschiedenen Uhrzeiten am Tag aktiv

Das hat den Vorteil, dass du immer wieder als aktiver User betrachtet und somit angeblich vom Algorithmus bevorzugt wirst.

In diesem Zusammenhang gibt es dann folglich auch noch einen echt coolen Trick:

Sei auch immer mal wieder zu Uhrzeiten aktiv, während denen es nicht so viel "Konkurrenz" gibt.


Früher war es so, dass man immer nur zur Primetime, also Sonntag bis Donnerstagabend zwischen 19 Uhr und 21 Uhr aktiv sein sollte. Denn in dieser Zeit sind laut Statistiken die meisten Frauen online.

Aber natürlich bedeutet das auch, dass die meisten Männer online sind und du also sehr viel Konkurrenz hast.

Wenn es nun tatsächlich so ist, dass Profile bevorzugt werden, die gleichzeitig online sind, dann kannst du das aber zu deinem Vorteil nutzen.

Indem du auch zu "ungewöhnlichen" Zeiten aktiv bist. Zum Beispiel morgens nach dem Aufstehen, in der Mittagspause oder spät abends.

Dann gibt es nämlich weniger Konkurrenz und du hast eine größere Chance, den wirklich heißen Frauen angezeigt zu werden, selbst wenn dein Profil vielleicht nicht absolute Granate ist. Denn der Algorithmus sollte dein aktives Profil einem vielleicht besseren Profil vorziehen, das aber aktuell nicht online ist.

Das bedeutet, wenn der neue Tinder Algorithmus tatsächlich Profile bevorzugt und potentielle Matches zusammenbringt, die parallel online sind, solltest du dir das zu Nutze machen und immer mal wieder auch zu ungewöhnlichen Zeiten online sein. 

Denn wenn du kein absolutes Top Tinder Profil hast und dann immer nur zur Primetime zwischen 19 Uhr und 21 Uhr abends online bist, hast du so viele gute Männerprofile als Konkurrenz, die gerade online sind, dass dich die wirklich heißen Frauen vermutlich nie sehen werden.

das perfekte tinder profil profilbild checkliste

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Spielt der ELO Score wirklich keine Rolle mehr?

Wenn man sich online in den Tinder Foren und auf den Blogs umschaut, klingt es aktuell so, als würde sich jetzt ALLES ändern. Und alles was man früher getan hat, um seinen Tinder ELO Score zu verbessern, spielt jetzt keine Rolle mehr und muss nicht mehr beachtet werden.

Aber das wäre absurd und naiv zu glauben.

Denn natürlich MUSS Tinder die Profile ranken und bewerten.

Es geht ja gar nicht anders.

Tinder lebt ja davon, dass es seinen Usern eine gute Experience bietet. Vor allem den Frauen.

Ohne genügend zufriedene User würde das Business ja gar nicht existieren können. Und die Zufriedenheit hängt nun mal maßgeblich davon ab, ob man Matches, Chats und Dates bekommt.

Also müssen sie die Profile bewerten, um die Menschen zusammenzubringen, die vermutlich zusammen passen und matchen werden und auch auf Dates gehen würden.

Denn wenn sie das nicht tun, wären alle unzufrieden.

Stell dir vor, es gäbe kein Ranking und man würde nur wahllos Profile in der Umgebung angezeigt bekommen, die gerade aktiv sind.

Es wäre für Männer und Frauen eine beschissene Erfahrung.

Stell dir das super heiße Model vor, die dann die ganze Zeit nur mega langweilige, unattraktive schlechte Männerprofile sieht. Sie wäre schnell abgefuckt und würde die App verlassen.

Und auch umgekehrt.

Wenn der Typ mit dem schlechten Profil jede Menge super heiße Mädels sieht, freut er sich am Anfang vielleicht. Aber wenn er dann merkt, dass er NIE mit diesen Frauen matcht, dann ist er ja auch schnell frustriert und wird die App nicht mehr nutzen.

Also MUSS Tinder die Profile in irgendeiner Form bewerten und ranken. Nur weil sie einiges am Algorithmus ändern und vielleicht nicht mehr das spezielle ELO System verwenden, heißt das nicht, dass sie gar kein Ranking System mehr verwenden.

Denn das ELO System ist ja nur eines von hunderten algorithmischen Ranking Systemen. Mag sein, dass sich Tinder von diesem speziellen Verfahren verabschiedetet hat. Aber natürlich werden sie eine andere Art von Bewertungssystem nutzen.

Merke dir

Im Grunde genommen wird sich nicht viel ändern, was den Algorithmus und dein Verhalten auf Tinder angeht.


Einige Faktoren werden vielleicht eine größere Gewichtung dabei haben, wem man angezeigt wird und welche Profile man sieht etc. Nämlich wie im Statement beschrieben, wann man aktiv ist und wo. Aber alle anderen Faktoren für ein gutes Ranking in der App und was bisher galt, um den ELO Score zu verbessern, wird immer noch genauso wichtig sein wie eh und je.


Das wird verständlich, wenn man mal logisch darüber nachdenkt.

Tinder ist auf zufriedene Nutzer angewiesen. Ohne eine große User Zahl würde es die App und damit das Business nicht geben.

Also wird der Algorithmus natürlich die Profile bevorzugen, die dafür sorgen, dass alle User ein gutes Erlebnis haben.

Das bedeutet, die Verhaltensweisen, die auch bisher galten für ein gutes ELO Score Ranking, gelten auch weiterhin.

So solltest du Tinder nutzen

  • Nicht jedes Profil liken (Circa 30% aller Profile)
  • Sich Zeit nehmen für jedes Profil beim Swipen (Circa 4-5 Sekunden)
  • Regelmäßig aktiv sein
  • Hochwertige Fotos haben
  • Mit jedem Match schreiben
  • Keine Matches auflösen

Denn solche Dinge sorgen dafür, dass die User, und vor allem die Frauen, ein gutes Erlebnis haben und wiederkommen.

Das heißt generell werden alle Dinge, die bisher wichtig waren, auch beim neuen Tinder Algorithmus immer noch genauso wichtig sein.

Das einzige, was sich verändert ist, dass es 2-3 Faktoren gibt, wie beispielsweise Aktivität und räumliche Nähe, die in Zukunft eine größere Rolle spielen werden, wenn es darum geht mehr Matches zu bekommen.

ACHTUNG!

Für die meisten Männer ist Tinder leider nur Frust & Enttäuschung.


Laut Statistiken geben Frauen nur circa 14% der Männerprofile ein Like und antworten im Durchschnitt nur auf 10% der Nachrichten, die sie bekommen.


Die meisten Männer auf Tinder haben kaum Matches und Antworten, geschweige denn Dates.


Aber dieser Frust muss nicht sein. Die Männer in unserer Community bekommen jeden einzelnen Tag neue Matches und gehen jeden Tag auf Tinder Dates.  

Wenn du wissen möchtest, wie unsere Techniken jeden einzelnen Tag ganz normalen Männern zu jeder Menge Likes, Matches und Dates verhelfen, dann klicke einfach mal auf den roten Button unten.


(Zwischen über 300 Screenshots von krassen Erfolgsgeschichten aus unserer Community, unseren eigenen Tinder Chats von der ersten Nachricht bis zum Nummerntausch und "pikanten" WhatsApp" Chatverläufen inklusive Fotos, findest du dort auch den Schlüssel zu einigen unserer geheimen Tinder Strategien, die es in der Form nicht öffentlich auf der Website gibt. Aber das ist nur was für die, die wirklich Bock haben und genau hinschauen ... :-))

About the Author Fabian Fangmann

Fabian ist Gründer der TinderAcademy und sein Ziel ist es, dir mehr aufregende Dates durch Tinder zu ermöglichen. Wenn er nicht gerade damit beschäftigt ist, den Tinder Algorithmus auszutricksen oder auf Dates zu gehen, findest du ihn Hals über Kopf in einem Ben & Jerrys Eis oder draußen in der Natur. Wenn du Fragen zu Tinder hast, nimm am besten am Tinder Academy Email Coaching teil oder trete der Facebook Gruppe bei.

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